Wangen

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Wangen liegt am Fusse des besonnenen Hanges des Buechberges. Das ebene und fruchtbare Land liegt gegen Süden und Südwesten und reicht fast bis zum Fuss des Stockberges und des Galgener Berges. Der Ortsname Wangen bedeutet auf althochdeutsch Wiese, Feld in leicht ansteigender, sonniger Lage. Zu ungefähr einem Drittel besteht das Gebiet der Gemeinde Wangen aus einem in zwei Stufen ansteigenden Hügel. An den geschützten Hängen wuchsen um 1900 noch Weinreben. Heute ist das gesamte Gebiet durch den Kiesabbau völlig verändert. Die anderen zwei Drittel sind Kulturland, welches seit der Kanalisierung der Wägitaler-Aa intensiv genutzt werden kann. Ähnlich wie die Gemeinde Galgenen erfuhr das Gebiet um die Pfarrkirche keine bedeutende Dorfbildung.

Geschichte

Bis weit ins 19. Jahrhundert blieb es bei wenigen Wohnhäusern rund um die Kirche. Nach dem Bau der Kantonsstrasse und dem Bau des zweiten Schulhauses erfuhr Wangen eine kleine Dorferweiterung. Der Eisenbahnbau, welcher eine eher weit entfernte Station zwischen Wangen und Siebnen brachte, zog die Neuzuzüger eher in Bahnhofsnähe.

Wirtschaft und Verkehr

Während Jahrhunderten war der Haupterwerb der Bevölkerung ausschliesslich die Land- und Forstwirtschaft. Der Weinbau ist erst ab Ende des 18. Jahrhunderts nachgewiesen. In Wangen wurde anfangs des 19. Jahrhunderts mit dem Abbau von Schieferkohle begonnen. Der Steinbruch im Buechberg und mit ihm der Transport zu Land und besonders zu Wasser beschäftigt bis heute noch viele Arbeitskräfte.