Siebnen

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Das Dorf Siebnen liegt am Nordfuss des Stockbergs und auf dem höchsten Punkt der Marchebene, rund 446 Meter über Meer. Ursprünglich bestand Siebnen aus wenigen Stammhöfen. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden vier Entwicklungsphasen beobachtet.

Geschichte

Der Aufschwung im Jahre 1834 kam mit zwei Fabriken auf dem Gemeindegebiet Siebnen-Galgenen. Des Weiteren leitete der Eisenbahnbau im Jahre 1875 eine nächste Entwicklungsphase ein. In den Jahren 1860 - 1900 wurden viele Gewerbe- und Gasthausbauten entlang der Strasse gebaut. Die nächste Phase oder bauliche Expansion wurde allerdings während der Zeit des Kraftwerkbaus zwischen 1922 und 1925 beobachtet. Die vierte und letzte Entwicklungsphase des Dorfes Siebnen, welches in drei Gemeinden unterteilt wurde, begann nach dem zweiten Weltkrieg. Siebnen verdankt seine Bedeutung als Zentrum der Obermarch seiner Brückenlage. Der Name Siebnen könnte auf die heilige Siebenzahl zurückgeführt werden. Nebst den Gütern von Einsiedeln, welche ein Ritter aus Siebnen verwaltete, hatten auch andere Klöster Grundbesitz in Siebnen. Die politischen Grenzen zu den drei politischen Gemeinden, welche ihrerseits aus den alten Pfarreien entstanden, blieben bis heute unangetastet. Der Siebner Jahrmarkt, heute Siebner-Märt genannt, ist schon seit dem Jahr 1737 nachweisbar. Auch war anfangs des 19. Jahrhunderts der Siebner Pferdemarkt einer der meistbesuchten Märkte der Region.