Pfarrkirche Heilig Kreuz

Geschichte

Seit 1456 ist nachgewiesen, dass es in Lachen eine Kapelle gibt, die Heiligkreuzkapelle. Im Mai 1520 erhob der Papst die Kapelle zur Pfarrkirche. Die Kirchgenossen befassten sich seit Ostern 1568 mit einem Neubau von Kirche und Turm. Rund vier Jahre später wurde der Dachstuhl aufgerichtet. Anfangs des 18. Jahrhunderts beschloss man eine Kirche mit zwei Türmen zu erstellen. Die Türme hatten die Masse 150 Schuh Länge, 60 Schuh Breite und 50 Schuh Höhe. Ein Schuh entspricht heute etwa 25 – 35 cm. Die Kirchtürme bestehen aus Eichenschindeln, die immer wieder renoviert wurden. 

Beschreibung

Kurz vor dem 20. Jahrhundert erhielten die markanten Zwiebeltürme Zinkblech-Schindeln, welche auch weiterhin bestehen. Die Pfarrkirche in Lachen sticht mit ihren 47 Meter hohen Türmen aus den kleinen Gassen hervor. Die geschnitzte Türe ist eines der viel bewunderten Meisterwerke der Kirche. Nebst dem äusseren Erscheinungsbild sind im Innenraum die Statuen an den Längsseiten des Schiffs auffällig. Vierzehn praktisch lebensgrosse Statuen wurden seitlich an die oberen Fenster gestellt. Angeführt von Maria und Christus, gefolgt von den zwölf Aposteln, bildeten sie für den Neubau der Kirche eine wesentliche Vorgabe.