Pfarrkirche
St. Konrad und Ulrich

Geschichte

Im Jahre 1536 erhob sich in Schübelbach die Pfarrkirche. Während drei Jahrhunderten wurde die Kirche immer wieder verändert und renoviert. Im Jahre 1870 erfolgte eine Kirchenvergrösserung, wobei die Giebelfassaden eine romanisch-neugotische Gestaltung bekamen. Ebenfalls wurde das Hauptportal verändert. Rund sechzig Jahre später wurde eine weitere Modernisierung durch die Altarweihe abgeschlossen. Die Pfarrkirche wurde damals nach Westen verlängert. Da die Pfarreien Siebnen und Buttikon von Schübelbach getrennt wurden und sich dadurch die Platzbedürfnisse veränderten, wurde die Kirche 1977 wieder rückgebaut. Seit diesem Rückbau zeigt sich die Kirche wieder in den Dimensionen und Formen der barocken Vergrösserung von 1769.

Beschreibung

Im Innern der Pfarrkirche St. Konrad und St. Ulrich gibt es zwei gut erhaltene Wandmalereifragmente. An der Nordwand befinden sich zwei Szenen aus der Mosesgeschichte. Die Decke der Kirche ist mit einer Dekoration aus Stuck, einer plastischen Ausformung von Mörteln aller Art, und Gemälden überzogen. Der Stuck ist in Weiss gehalten und teilweise mit rosa und hellblauer Färbung ausgestaltet. Die drei grossen Deckengemälde im Kirchenschiff, sowie jenes im Chor stellen zusammen mit dem Bild im Hochaltar die fünf Geheimnisse des glorreichen Rosenkranzes dar. Von Westen nach Osten sind dies, die Auferstehung Jesus, Himmelfahrt Jesus und die Herabkunft des Heiligen Geistes. Im Westen werden die vier Kirchenväter abgebildet, es sind dies auf der Südseite: Ambrosius und Hieronymus und auf der Nordseite Augustinus und Gregor der Grosse. Im Osten des Kirchenschiffes sind an der Decke die vier Evangelisten abgebildet. Die Südseite zeigt Matthäus und Markus, auf der Nordseite sind es Lukas und Johannes. Der schlechte Zustand der Bilder führte zu einer Übermalung im Jahre 1934.