Kirche St. Kolumban

Geschichte

Bereits 844 nach Christus wurde die Kirche in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Das Gotteshaus in Wangen erhielt an der Weihe 1932 den Patron St. Kolumban. Während einigen Jahrhunderten wurde die Pfarrkirche immer wieder umgebaut, renoviert oder mit neuen Altären ausgestattet. Im Jahre 1873 wurde die Kirche erneuert und eine Verlängerung der Kirche vorgenommen. In dieser Umbauphase wurde ebenfalls eine neue Bestuhlung sowie eine neue Innenausmalung vorgenommen. Rund sechzig Jahre später wurde eine Sakristei an der rechten Seite der Kirche angebracht.

Beschreibung

Die Kirche in Wangen steht am Fusse des sonnigen, heute durch die Autobahn beeinträchtigten, Kirchenrains. Von dort aus kann man gegen Osten die Linthebene überblicken. Die Pfarrkirche St. Kolumban hat einen spätgotischen Grundriss mit einem fünfachsigen, respektive einem ehemaligen dreiachsigen Langhaus (Schiff). Der Turm der Kirche hat ein Käsbissdach mit einem Kreuz und dem Wetterhahn. Im Innern der Kirche schliesst sich das lange, helle Schiff hinter einem grosszügigen Chorbogen. Der Chor ist um vier Stufen erhöht und relativ dunkel. An den Deckenbildern und Glasfenstern erkennt man die Farbigkeit aus den 1930er Jahren. Sie bestehen meistens aus Weiss, Gelb, Rostrot und diversen Brauntönen. Der Schwerpunkt der Neuausstattung von 1931 bilden die farbigen Schiff- und Chorfenster, welche nach den Entwürfen von Herr P. Bernhard Flüeler hergestellt wurden. Die Fenster zeigen grossformatige Figuren, vorwiegend sind es Heilige aus der Frühzeit der Christianisierung. Nebst den Figuren sind jeweils Stifterwappen und deren Beschriftungen abgebildet. Startend von Westen nach Osten an der Westfassade über der Empore: 1. Cäcilia - 2.Wiborada - 3. Bruder Klaus - 4. Reginlinde von der Ufenau - 5. Wolfgang - 6. Verena - 7. Ursus - 8. Regula - 9. Adelrich, Sohn der Herzogin Reginlinde. Im Chor befindet sich Johannes der Täufer mit der Dreifaltigkeit und David mit der Harfe und den Passionsszenen.