Die Guggenmusik

Eine Guggenmusik ist eine Musikgruppierung, welche in der Fasnachtszeit gespielt wird. 

In den Anfangszeiten handelte es sich um eine stark rhythmisch unterlegte, spezifische Art von "falsch" beziehungsweise "schräg" gespielter Blasmusik. Guggenmusiken haben jedoch einen starken Wandel durchlebt und die vorgängige Aussage muss man heutzutage widerrufen.

Geschichte

Die ersten Ursprünge hat die Guggenmusik im 16. Jahrhundert, als man zur Karnevals- oder Fasnachtszeit mit Rasseln, Blecheimern, Trommeln, Kuhglocken oder Pfeifen umherzog. Die Musik sollte schräg, laut und jämmerlich sein.

Damals schon wurden Masken und Kostüme verwendet. Tücher und alte Lappen sowie eine Menge Fantasie nahm man, um sich zu verkleiden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich die Guggenmusik, via Basel in die Zentralschweiz. 1948 entstand die erste Guggenmusik in Luzern, dies nach einem Gastauftritt von Basler Guggenmusiken. Diese Art von Musik wird in Süddeutschland, Italien und Österreich gespielt.

Bekannte Volks-, Kinderlieder sowie bekannte Popsongs werden dem fasnächtlichen Publikum präsentiert.