Buttikon

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Bis gegen das Jahr 1800 bildete sich in Buttikon rund um die Kapelle und den Dorfbrunnen eine kleine Siedlung von etwa einem halben Dutzend Häusern. Der Bau der Kantonsstrasse verstärkte die Dorfbildung, obwohl am Ende der 60er Jahre viele Häuser abgerissen wurden. Auch die Kirche wurde nach Süden verlegt und so die Bildung eines autogerechten Strassendorfes eingeleitet.

Geschichte

Seit der Jahrhundertwende entwickelte sich Buttikon zu einem langgezogenen Strassendorf. Im engeren Dorfbereich, auf der fast unbebauten Nordseite der Kantonsstrasse, entstanden Neubauten oder es wurden bestehende Bauten renoviert und umgestaltet. Buttikon zählt heute noch zur politischen Gemeinde Schübelbach. Die Gemeinde grenzt im Osten und Norden an Reichenburg und Tuggen. Wie in vielen Gemeinden der Obermarch spielte die Linthschifffahrt eine wichtige Rolle. Ebenfalls war die in Buttikon sesshafte Stickereifabrik von grosser Bedeutung. Die grosse Nachfrage nach Stickereierzeugnissen führte zu zahlreichen Gründungen von kleinen Familienbetrieben. Den ersten Weltkrieg überstanden jedoch nur die wenigsten Betriebe. Zwirnereien führten danach im zweiten Weltkrieg zu einem kräftigen Wachstum in Buttikon. Im Jahre 1967 wurde dann in Buttikon eine eigene Kirchgemeinde gegründet. Zahlreiche Um- und Neubauten führten dazu, dass der bäuerliche Weiler zu einer fortgeschrittenen Industriesiedlung wurde.